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Über diesen Bericht

Was Soil and Peace ist — und wie es getragen wird

Dieser Blog ist ein Bericht vom Boden.

Ich bin Michel Garand — vierundsechzig, Kanadier, einunddreißig Jahre in Deutschland. Im Juni 2026 bin ich aus Brandenburg in die ukrainischen Karpaten aufgebrochen, um als unabhängiger Freiwilliger in Verkhovyna zu leben und zu arbeiten — und die Arbeit zu berichten, wie sie geschieht.

Er setzt ein Zeugnis fort, das an der Ostsee begann — eine Praxis des Gehens, die am 18. Juni endete. Ein anderes Land, ein anderer Ton, derselbe Faden: dass die Arbeit, die den Boden heilt, und die Arbeit, die Frieden schafft, eine Arbeit sind — mit den Menschen getan, nicht für sie.

Was hier steht, sind Berichte — täglich oder wöchentlich, wie die Tage es zulassen. Die Arbeit kommt zuerst, gelebt, bevor sie geschrieben wird. Kein Programm, kein Produkt, keine Kampagne — eine Aufzeichnung, ehrlich geführt.


Die Arbeit geschieht in einem Land im Krieg, um einen wirklichen Haushalt herum. Manches steht bewusst nicht auf diesen Seiten — genaue Orte unterhalb des Tals, Tagesabläufe, alles, was die Menschen gefährden könnte, die diese Arbeit beherbergen. Der Krieg ist hier der Boden, nicht die Schau.


Soil and Peace ist die Praxis. Erdpuls — ein Werk in Nachhaltigkeitsbildung, Citizen Science und reziproker Ökonomie — ist der Träger dahinter, jetzt in Gründung als Erdpuls gUG. Ich trage die Arbeit unbezahlt; mein Lebensunterhalt wird von einem kleinen Solidarkreis getragen, nicht von jemandem, dem die Arbeit Rechenschaft schuldet.

Wie diese Brücke finanziert wird, steht an einem einzigen Ort — der Unterstützungsseite — und niemals in einem Bericht. Wohin die rund 1.200 Euro im Monat gehen, ist vollständig benannt. Nichts ist verborgen.

Fragen: stewardship@ubec.network.


© 2026 Michel Garand | Soil and Peace
CC BY-SA 4.0 | stewardship@ubec.network