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Vom Berg herab

Der Schwarze Cheremosh

Vom Berg herab, früh — ein Nachbar mit einer Kuh am Strick.

Wir fuhren auch nach Verkhovyna, zum Donnerstagsmarkt.

Der Markt nimmt die Stadt ein am Markttag — Käse, Wolldecken, Gemüse, Honig, Stiefel, Eimer, Werkzeug, Kleidung, Neues und Gebrauchtes. Leute aus den Seitentälern, herab, um zu verkaufen, zu kaufen, zu stehen und zu reden.

Verkhovyna — das Hochland, das inoffizielle Herz der Huzulschtschyna. Es heißt, kein Dorf liege höher.

Dann der Chornyi Cheremosh. Stiefel aus, Füße hinein. Das Wasser kommt von den hohen Bergen und wird nicht warm, auch jetzt nicht.

Es ist der eigene Fluss des Bezirks — siebenundachtzig Kilometer, ganz und gar in Verkhovyna, gespeist von Regen und dem letzten Schnee. Traubenkirsche wächst an den Ufern — cheremkha — im Frühjahr weiß. Einst trug er das Holz des Tals: Männer fuhren die Flöße hinab in die Ebene, und das letzte ging 1979. Flussabwärts trifft er den Weißen Cheremosh. Von dort geht das Wasser zum Prut, dann zur Donau, dann zum Meer.


Tag 5 — Räumen — Soil and Peace
Verkhovyna, Carpathian Mountains, Ukraine
© 2026 Michel Garand | Soil and Peace | CC BY-SA 4.0
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